Die Entwicklung der Sportschützen im BSB und in Waldsassen

1965 schlossen sich 10 Schützengruppen zur DSKB-Landesgruppe der Sportschützen zusammen. Am ersten Landesschießen 1967 nahmen diese 10 Schützengruppen mit insgesamt 42 Schützen teil. Erster Landes- schießwart der Sportschützen war der Kamerad Hirsch. Er hatte sein Amt inne bis zum Jahre 1969.

Danach übernahm Kamerad Hans Rösler aus Weiden das Amt des 1. Landesschießwartes, welches er bis zum Jahre 1973 ausübte. 1971 erfolgte die Eingliederung der bayerischen Kyffhäuser-Schützengruppen und -Kameradschaften in den DSKB i. B. Als Ausgleich verpflichtete sich der DSKB i. B., einen jährlichen Betrag von 1000 DM an den Kyffhäuser-Bundesverband zu entrichten.

Auf der Landesversammlung des DSKB 1973 wurde beschlossen, daß der Landesschießwart künftig im Präsidium (mit Stimmrecht) vertreten ist. Bei der Jahreshauptversammlung der DSKB-Sportschützen 1973 erfolgte die Wahl des Kameraden Rudolf Schindler zum 1. Landesschießwart, der dieses Amt bis zum Jahre 1992 innehatte.

Am 07.07. 1982 wurde der Deutsche Soldaten- und Kameradschaftsbund in Bayern e. V. von der Bayerischen Staatsregierung als schießsporttreibender Verband anerkannt. Dem DSKB waren zu diesem Zeitpunkt auch die Sportschützen der BKV angeschlossen (Erlaß des Bayerischen Staatsministerium des Innern Az: IC2 - 2120 - 115b/7 vom 07. Juli 1982). Nach Überführung des DSKB i. B. in den BSB 1874 e. V. und somit auch Rechtsnachfolger des DSKB wurde die Anerkennung als schießsporttreibender Verband durch das Bayerische Staatsministerium des Innern mit Az IF4 - 2131.71 - 9 vom 12.08.1998 auf den BSB übertragen.

Gingen beim Landesschießen 1973 in Heilsbronn bei Ansbach noch 235 Schützen an den Start, setzte sich der kontinuierliche Aufschwung in den folgenden Jahren fort. So nahmen 1975 schon 512 Schützen am Landesschießen teil, wobei sich die Teilnehmerzahl bis zum Jahr 2006 auf 1753 Schützen steigerte.

1987 waren die Schützengruppen bereits auf 63 angewachsen, wovon 49 SG dem DSKB i. B. und 14 SG dem Kyffhäuserbund. zuzurechnen waren.

Mit der Einführung des neuen Waffenrechtes mußte auch eine neue Anerkennung des BSB als schießsporttreibender Verband durch das Bundesverwaltungsamt erfolgen (bisher vom Freistaat Bayern).
Der Antrag auf Anerkennung wurde am 28.08.2003 beim Bundesverwaltungsamt (BVA) eingereicht.
Im November 2007 kam dann die Mitteilung “Der BSB wird zum 15.11.2007 als schießsporttreibender Verband anerkannt”. Die Aushändigung durch das BVA erfolgte am 20.11.2007. Der Bayerische Soldatenbund 1874 e. V: - Sportschützen ist somit ab dem 01.01.2008 anerkannter schießsporttreibender Verband.

Die Schießgruppe der SK 1883 Waldsassen

Im Rahmen der Frühjahrsversammlung 1989 stellten die Kameraden Bernhard Prüfer und Dieter Kannenberg die Gründung einer Schießgruppe vor nachdem schon vor Jahren in einem Rückgebäude des Gasthofes “Schmid-Papierer” Schießaktivitäten zu vermelden waren. Als Schießwart wurde Karl Birner sen. bestimmt. Bereits zu den Kreismeisterschaften trat die Schießgruppe mit den Luftgewehr und der Luftpistole an und holte dabei bereits die ersten Siegespokale.

Kurz nach Gründung der Schießgruppe stieg deren Mitgliederzahl schnell auf über 20 aktive Schützen an. Bei den Landes-und Bundesschießen wurden in den darauf folgenden Jahren über alle Altersklassen hinweg immer vordere Plätze, sowohl in der Einzelwertung als auch bei den Mannschaften, belegt.

Besonders herausragend war der erste Rang im Medaillenspiegel der Mannschaftswettbewerbe beim Landesschießen 1995 unter 70 teilnehmenden Schießgruppen mit über 900 Schützen. Bis heute ist die Schießgruppe bei den Schießwettbewerben des BSB 1874 auf Kreis-, Land- und Bundesebene vertreten und wird als Vorbild im Kreisverband für alle anderen Schießgruppen gesehen.